Ein Vordach hat zwei Aufgaben, und die zweite wird oft übersehen. Es hält Regen und Schnee von der Tür fern — und es gibt dem Eingang eine Form. Die Serie Dafne von Unopiù, früher unter dem Namen Esdra geführt, löst beides über dieselbe Konstruktion: ein Tragwerk aus verzinktem, pulverbeschichtetem Eisen in Grafit, darüber eine Abdeckung aus 4 mm starkem Polycarbonat.
Satteldach oder Flachdach
Die Wahl zwischen den beiden Bauarten entscheidet die Fassade, nicht der Geschmack. Das Satteldach nimmt mit First und zwei geneigten Flächen die Geometrie eines geneigten Hausdachs auf; an einem Gebäude mit Satteldach entsteht so eine Wiederholung im Kleinen. Es misst 104 cm in der Gesamthöhe bei 68 cm Trägerhöhe und trägt eine Schneelast bis 40 kg/m². Angeboten wird es in den Breiten 240, 280 und 320 cm.
Das Flachdach ist die zurückhaltendere Bauart: eine waagerechte Linie über der Tür, ohne der Fassade eine zweite Dachform vorzusetzen — an einem modernen Haus mit flach geneigtem oder verdecktem Dach genau richtig. Seine leichte Neigung von 5 bis 7 cm bleibt im Blick unauffällig und sorgt dafür, dass Wasser abläuft. Es steht in 217 und 317 cm Breite bereit und lässt sich seitlich um 201 oder 301 cm erweitern, ohne dass ein zweites System nötig würde.
Polycarbonat statt geschlossenem Dach
Beide Bauarten sind mit Polycarbonat gedeckt, geprägt beim Satteldach, strukturiert beim Flachdach. Der Werkstoff ist schlagfest, UV-beständig und lichtdurchlässig — der Eingang darunter bleibt hell, während ein geschlossenes Dach den Bereich verschatten würde. In engen Hauseingängen und Innenhöfen ist das der Unterschied, den man beim Betreten sofort bemerkt. Wartung verlangt die Kombination aus verzinktem Eisen und Polycarbonat nicht; eine Nachbehandlung ist nicht vorgesehen.
Vor der Bestellung
Zwei Punkte gehören geklärt. Die Breite richtet sich nach der Tür: das kleinere Maß für einen einflügeligen Eingang, das größere dort, wo Tür und Seitenteil zusammen überdacht werden sollen. Und die Befestigung an der Wand: Dübel und Schrauben für die Hauswand liegen nicht bei — der Hersteller hält das ausdrücklich fest. Vollziegel, Hohlblockstein, Beton und Wärmedämmverbundsystem verlangen jeweils andere Dübel; wer unsicher ist, klärt das vor der Montage mit dem Handwerker, der die Wand kennt. Das Befestigungsmaterial des Vordachs selbst liegt jeder Neubestellung bei und ist als Montageset auch einzeln nachbestellbar.