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Unopiù Außenleuchten – Tratto, Aton und Portofino im Überblick

Unopiù führt drei Leuchtenserien, die drei verschiedene Aufgaben im Außenraum übernehmen. Tratto ist die architektonische Laterne aus verzinktem Eisen auf einem Sockel aus Pietra Serena, mit Schutzart IP55 für den ganzjährigen Einsatz im Garten. Aton ist die skulpturale Stehleuchte aus Aluminium von Marco Acerbis, deren gedrehte Lamellen ein Lichtmuster auf Boden und Wände werfen. Portofino ist eine kabellose Tischleuchte mit Akku – mit Schutzart IP20 eine Innenleuchte, die an trockenen Abenden mit nach draußen darf.

Dieser Ratgeber stellt die drei Serien nebeneinander: wie sie gestaltet sind, woraus sie bestehen, welche Modelle es gibt und an welcher Stelle eines Gartens welche Leuchte ihren Platz findet.

Unopiù Tratto Standleuchte 90 cm aus grafitgrauem Eisen auf Sockel aus Pietra Serena

Drei Leuchten, drei Aufgaben

Gute Gartenbeleuchtung beginnt nicht mit der Leuchte, sondern mit der Frage, was das Licht leisten soll. Ein Weg braucht Orientierung, ein Sitzplatz Atmosphäre, ein Tisch ein Licht, das man mitnehmen kann. Die drei Unopiù-Serien teilen sich diese Aufgaben recht genau auf:

  • Tratto – feste Laternen und eine Wandleuchte für Wege, Eingänge, Treppen und Sichtachsen. Ganzjährig draußen, Schutzart IP55.
  • Aton – zwei Stehleuchten als Lichtobjekte für Sitzplätze, Terrassen und Wegkanten, mit Netzstecker und E27-Fassung.
  • Portofino – eine kabellose Tischleuchte für den Esstisch, das Sofa oder die überdachte Loggia, die abends wieder ins Haus kommt.

Wer einen Garten in einer einheitlichen Formensprache beleuchten möchte, kombiniert die Serien nach diesen Rollen. Wer nur eine einzelne Stelle betonen will, findet in jeder Serie ein Modell, das für sich allein funktioniert.

Tratto: die Laterne als Linie

„Tratto“ heißt auf Italienisch Strich – und genau das ist die Idee der Serie, die das Büro StudioMartino5 für Unopiù entworfen hat. Jede Leuchte ist ein schlanker, aufrechter Strich im Garten, der am Tag als Objekt wirkt und am Abend einen Ort markiert. Unopiù beschreibt die Serie mit visueller Leichtigkeit, formaler Reinheit und einer Geometrie, die auf die Linie zurückgeführt ist.

Tratto lebt von einem Gegensatz. Unten liegt ein Block aus Pietra Serena – grau, leicht gekörnt, ein Sandstein, der in der Toskana seit Jahrhunderten für Treppen, Portale und Säulen verwendet wird. Darüber steigt ein schmales Rohr aus Eisen mit quadratischem Querschnitt auf, gerade gekantet und ohne Verzierung. Der Stein steht für das Gewachsene, das Metall für das Gezeichnete; Unopiù nennt diesen Gegensatz von Natur und Artefakt ausdrücklich als Grundgedanken der Serie.

Material: verzinktes Eisen und Pietra Serena

Das Eisen wird zuerst kalt verzinkt und anschließend grafitgrau pulverbeschichtet. Die Verzinkung schützt das Metall vor Korrosion, die Pulverbeschichtung gibt ihm Farbe und eine zusätzliche Schutzschicht. Eine andere Farbe gibt es nicht – das dunkle Grafitgrau tritt vor Grün, Kies und Naturstein ruhig zurück. Der Sandsteinsockel setzt im Freien langsam Patina an und gibt den Standleuchten Gewicht und einen sicheren Stand. Die Schutzart IP55 bedeutet Schutz gegen Staub und Strahlwasser; die Leuchten können das ganze Jahr draußen bleiben. Mehr über Outdoor-Werkstoffe erklärt unsere Seite zu den Materialien für Gartenmöbel.

Die Modelle

Alle Standleuchten haben dieselbe Grundfläche von 20 × 20 cm. Bei 140 cm Höhe entsteht so eine sehr schmale Vertikale, die einen Garten gliedert, ohne ihn zu verstellen. Alle Modelle zeigt die Tratto Kollektion.

Unopiù Tratto Wandleuchte aus grafitgrauem Eisen mit quadratischem Profil

Aton: Licht durch gedrehte Lamellen

Aton, entworfen von Marco Acerbis, ist die skulpturalste der drei Serien. Ihr Kennzeichen ist ein zylindrischer Schirm aus Aluminium, dessen Lamellen leicht gegeneinander verdreht sind. Zwischen ihnen entstehen schräge Öffnungen; das Licht fällt durch diese Schlitze, zeichnet Streifen auf den Untergrund und verändert sich, je nachdem, von wo man schaut. Am Abend entsteht so ein ruhiges, bewegtes Licht, das an Sonne durch Lamellen oder Blätter erinnert.

Unopiù beschreibt die Materialien als für draußen gemacht und betont, dass die Leuchten ebenso gut in Innenräume passen. Genau das macht Aton besonders: Die Serie ist keine technische Gartenbeleuchtung, sondern ein Objekt, das auch tagsüber und ausgeschaltet etwas darstellt. Die Form ist streng – ein Zylinder mit gleichem Durchmesser bei beiden Größen. Dadurch gehören die kleine und die große Leuchte sichtbar zusammen.

Material und Technik

Fuß und Schirm bestehen aus Aluminium, wahlweise in Weiß oder Bronze. Weiß setzt helle Akzente vor dunklen Hecken und Fassaden, Bronze bleibt tagsüber zurückhaltend und wirkt am Abend warm. Beide Leuchten haben eine Fassung für E27-Leuchtmittel, sodass Sie Lichtfarbe und Helligkeit selbst wählen; angeschlossen werden sie über einen Schuko-Stecker. Der Standort sollte deshalb in der Nähe einer geeigneten Außensteckdose liegen.

Die Modelle

Alle verfügbaren Modelle zeigt die Aton Kollektion.

Unopiù Aton Stehleuchte in Weiß mit verdrehten Aluminiumlamellen

Portofino: die Leuchte, die mitkommt

Portofino ist eine kabellose LED-Tischleuchte mit Akku, entworfen von Valerio Sommella für den italienischen Leuchtenhersteller Nemo. Unopiù führt sie im Farbton Terrakotta, der an Tonziegel, mediterrane Fassaden und Pflanzgefäße erinnert und zu Holz, Leinen und Naturstein passt. Die Leuchte besteht aus Aluminium, misst Ø 10 × H 30 cm und lässt sich mit einer Hand umstellen.

Die Leuchte ist dimmbar und wird über USB geladen. Laut Unopiù reicht eine Akkuladung für etwa fünf Stunden bei voller Helligkeit und bis zu fünfzehn Stunden bei niedriger Stufe. Nemo gibt warmweißes Licht mit 2.700 Kelvin an – eine Lichtfarbe, die eher an Kerzenschein als an Arbeitslicht erinnert.

Wichtig: Portofino ist eine Innenleuchte

Gerade in einem Gartenmagazin muss das klar gesagt werden: Portofino ist keine wetterfeste Außenleuchte. Die Schutzart IP20 bedeutet Schutz gegen Berührung, aber keinen Schutz gegen Wasser, und Unopiù empfiehlt die Leuchte für die Räume des Hauses. An einem trockenen Sommerabend kann sie mit auf die überdachte Terrasse, in die Loggia oder auf den Tisch unter der Pergola. Wenn der Abend vorbei ist, kommt sie wieder hinein – bei Regen oder Tau bleibt sie drinnen. Die Leuchte finden Sie als Portofino Tischlampe LED, dimmbar.

Unopiù Portofino Tischleuchte aus Aluminium in Terrakotta, kabellos mit Akku

Welche Leuchte an welche Stelle?

Wege und Treppen. Hier zählt Orientierung ohne Blendung. Die Tratto Standleuchte 70 cm und die kleine Aton bringen das Licht auf Wegniveau. In Reihe entlang eines Pfades gesetzt, entsteht ein ruhiger Takt aus hellen Feldern – Tratto mit klarer Kante, Aton mit einem Muster aus Lichtstreifen.

Sitzplatz und Lounge. Neben einer Sitzgruppe soll Licht einen Ort markieren, nicht die ganze Fläche ausleuchten. Die große Aton übernimmt draußen die Rolle, die drinnen die Stehleuchte neben dem Sofa spielt. Die Tratto 90 cm steht etwa auf Tischhöhe und beleuchtet das Band zwischen Tisch und Gesicht.

Eingang, Tor und Sichtachse. Die Tratto 140 cm markiert Übergänge: paarweise an einem Tor wird sie zum Portal, einzeln am Ende einer Achse zum Blickpunkt. Wo am Boden kein Platz ist, ergänzt die Tratto Wandleuchte neben der Haustür oder über einer Treppe.

Der Tisch. Für das Abendessen draußen ist Portofino die bewegliche Lösung – vorausgesetzt, der Platz ist überdacht oder der Abend trocken.

Strom und Installation

Die Aton Leuchten werden über einen Schuko-Stecker angeschlossen, die Tratto Leuchten bleiben dauerhaft im Garten stehen. Wer Leuchten fest installieren oder neue Außensteckdosen setzen möchte, bespricht Kabelwege und Anschluss vorab mit einem Elektriker. Diese Arbeiten gehören in Fachhände – auch deshalb, weil sie sich nachträglich nur mit Aufwand ändern lassen, wenn Wege und Beete erst angelegt sind.

Unopiù und das Licht im Garten

Unopiù stellt seit 1978 Möbel und Ausstattung für den Außenraum her, von Gartenmöbeln über Pergolen bis zu Sonnenschirmen. Die drei Leuchtenserien, die wir führen, sind klar gezeichnet und aus Werkstoffen gefertigt, die zum übrigen Sortiment passen. Das grafitgraue Eisen der Tratto Laternen findet sich auch an den Eisenmöbeln des Hauses, Aluminium und warme Töne bei Aton und Portofino. Alle Kollektionen stellt unsere Unopiù Markenseite vor; weitere Außenleuchten anderer Hersteller finden Sie in der Kategorie Outdoor-Beleuchtung.

Wer Gartenbeleuchtung grundsätzlicher planen möchte, findet Ideen von modern bis romantisch in unserem Ratgeber Gartenbeleuchtung. Klassische Laternen nach Pariser Vorbild zeigt unser Beitrag über Roger Pradier.

Häufige Fragen zu den Unopiù Außenleuchten

Welche Unopiù Leuchten können das ganze Jahr draußen bleiben?

Die Tratto Leuchten haben die Schutzart IP55 und sind gegen Staub und Strahlwasser geschützt; sie können ganzjährig draußen bleiben. Die Portofino Tischleuchte hat die Schutzart IP20 und ist eine Innenleuchte.

Kann die Portofino Tischleuchte draußen stehen?

Nur vorübergehend. Die Portofino Tischleuchte ist mit Schutzart IP20 nicht gegen Wasser geschützt. Sie kann an trockenen Abenden mit auf eine überdachte Terrasse, sollte aber nicht im Freien stehen bleiben.

Welche Leuchtmittel brauchen die Aton Leuchten?

Beide Aton Stehleuchten haben eine E27-Fassung. Das Leuchtmittel wählen Sie selbst; angeschlossen wird über einen Schuko-Stecker.

Aus welchem Material bestehen die Tratto Leuchten?

Die Tratto Leuchten bestehen aus kaltverzinktem, grafitgrau pulverbeschichtetem Eisen. Die Standleuchten stehen auf einem Sockel aus Pietra Serena, einem toskanischen Sandstein.

Wer hat die Unopiù Leuchten entworfen?

Tratto stammt vom Designbüro StudioMartino5, Aton von Marco Acerbis. Die Portofino Tischleuchte hat Valerio Sommella für den Leuchtenhersteller Nemo entworfen.

In welchen Farben gibt es die Leuchten?

Tratto gibt es nur in Grafitgrau, Aton in Weiß und Bronze. Die Portofino Tischleuchte führen wir in Terrakotta.

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